Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.


Donnerstag, 10. Mai 2012

Persönlichkeitseinbildung

"Ich bin nicht von dieser Welt!" - schießt es mir manchmal durch meinen Kopf.
Doch anscheinend bin ich es doch. Aber was bin ich denn nun?

Oft werde ich angeguckt, als wäre ich von einem anderen Stern.
Die Biologie sagt: Homo sapiens

Für meine Bank bin ich eine Kundin.
Für Deutschland bin ich eine von 81. Millionen Deutschen.

Mein Kopf sagt mir, dass ich eine Katze bin.
Mein Verhalten sagt Kaninchen.
Mein Lebensstil sagt Gothic.
Mein Gefühl sagt, dass ich anders bin als viele.
Exfreunde sagen, ich sei ein Monster.
Ein älterer Herr nannten mich mal einen Engel.
Manche wiederum sagten Göttin zu mir.
Ganz andere halten mich für eine Teufelin.
Meine Mutter hält mich für eine Nervensäge.
Dann sei ich bei anderen ein Vampir.
Dann war ich für jemanden schon einmal die gute Fee.
Eine gute Freundin sagt, ich sei ein Plappermaul.
Ein guter Freund hält mich für einen Spaßvogel.
Dann sei ich noch ein Psycho.
Ein Samariter soll ich auch noch sein.

...


Für was soll ich mich nun entscheiden? Werde ich nicht immer der "Mensch" aus den Augen anderer sein und nie der, der ich eigentlich bin?







Mittwoch, 9. Mai 2012

Gedankenreise - Reseigedanken


Zug fahren – Zeit zur Besinnung.

Viele sagen, dass Zeit Geld ist. Für mich ist Zeit kein Geld. Ich rechne nicht in Geld. Es ist für mich die Übung zur Geduld und der Raum zur Besinnung. Wann besinnen wir uns denn mal in dieser schnelllebigen Zeit?

Ich habe herausgefunden, dass ich eine lange Zugfahrt perfekt für meine Besinnung nutzen kann. Ein gutes Buch und Musik erfüllen natürlich auch ihren Zweck der Beschäftigung, aber das Grübeln, Denken und Überlegen wird auf einer Zugfahrt in meinen Augen gut durch die Erlebnisse und die Eindrücke gefördert. Ich schaue ganz belanglos in die Ferne und was soll ich dann auch anderes tun?
Zwar ist es eine Zwangssituation des Denkens, da man nicht viel anders kann aber dennoch sollte man die Zeit dazu einfach freundlich in Gebrauch nehmen. Da wir eh das Ziel abwarten müssen, ist es doch vernünftig das Erreichen eines Ziels und die folgenden Ziele zu durchdenken. Wir bewegen uns fort und fort und unsere Gedanken sollten wir mitnehmen auf diese Reise und sie noch über ein jedes Ziel hinaus schicken. Denn Ankommen heißt auch wieder Weiterreisen oder wieder Abfahren. Gedanken erreichen, Gedanken weiterschicken, Gedanken wieder wegschicken.

Eine Zugfahrt der Gedanken.
Eine Zugfahrt für Gedanken.
Eine Zugfahrt mit Gedanken.
Eine Zugfahrt durch Gedanken.
Eine Zugfahrt denken.

Das Denken ist garantiert nicht zu verdenken und in diesem Falle der Zugfahrt zu verdanken.
Die Zeit dankbar nutzen, um alles fahren zu lassen. Man sollte alle Alltagssituationen dazu nutzen, um die Gedanken zu fördern, zu befreien, zu beflügeln.
Ist es ein graues Chaos, voll mit falschen Stationen, dann müssen wir weiter aus uns hinausfahren und finden bald die richtige Station, die uns dahin bringt, wohin wir möchten. Je länger die Fahrt dahin, desto edler der Schlussgedanke.

Zeit ist Geduld. Zeit ist Denken. Zeit ist für mich Zug fahren.