Ich werde mir wahrscheinlich mit dieser öffentlichen Meinungsmache einige Feinde machen, aber dazu ist eine Meinung ja da.
In den vergangenen Wochen bin ich sehr abgeschreckt einen schwarzen Club zu besuchen.
Momentan macht die Szene, die ja eigentlich immer im stetigen Wandel ist, aus meiner Sicht einen etwas zu großen Kulturschock mit. Die Szene zeichnet sich ja mit ihrer Toleranz aus, doch in der vergangenen Zeit war sie zu tolerant. Musikalisch ist sie kommerziell, weichspülerisch und eintönig geworden. In Clubs wird man mit dem ewig selben Mist oder schrecklich untalentiertem "Industrial- Geballer" -welches eigentlich kein Industrial ist- in die Flucht getrieben. Jeder Hans und Franz meint mittlerweile mit seinem "professionellem" frooty loops, irgendeine Scheiße aus dem Boden zu stampfen. Das ist kein Talent, das ist stumpfes Tastendrücken.
Die Überwanderung einiger Seelchen aus der Raver/Techno-Szene, hat der Schwarzen Szene wahrlich nicht gut getan. Abgestumpfte Musik, mit Möchtegern-Existenzen. Ausgestoßen aus der Techno-Szene, weil Sie nicht tanzen können, versuchen Sie es nun -zu unserem Leidwesen- bei uns. Schieben Epileptische Anfälle zu X-RX und Unheilig. Das ist Ihnen scheiß egal, Hauptsache Sie können tanzen, auch wenn es überhaupt nicht passt.
Die als Glühwürmchen oder Knicklichter verschrienen Existenzen, (ach sie haben auch den "genialen" Galileo-Beitrag gesehen?) haben anscheinend nicht nur keinen Rhythmus im Blut, sondern auch einen sehr augenfeindlichen Modegeschmack. "Natürlich ziehe ich mir ein Netzoberteil an, wenn ich damit wie ein Netzbraten aussehe."
Weil das noch nicht reicht, sprießen unzählige Tanzvideos aus dem Boden.
Ich hoffe, die Szene erholt sich bald wieder von dieser "Morbus-Lamprohiza splendidula."
So jetzt ist es raus, erstmal.
Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.
Dienstag, 30. November 2010
Eine Abrechnung muss auch mal sein:
Unsere lieben Mütter!
Heute musste ich beim abbürsten der Pilze, unweigerlich an meine Mutter denken. Sie lehrte mich einst, dass man Pilze nicht abwaschen darf. Der Rat einer Mutter ist Gold wert und so ließ ich meine Gedanken ca. 15 Jahre zurückwandern. Was haben unsere Mütter uns nicht alles gepredigt?
Hier meine Top 5.-Liste der typischen Muttersprüche:
5. Nicht kippeln, sonst beißt du dir die Zunge ab:
Der gute alte Kippel-Klassiker. Klar kann man durchaus, wenn man doch mal umkippt, sich auf die Zunge beißen, aber ich bin zig mal umgekippt und habe nie in diesem Moment die Zunge draußen gehabt. Ein dennoch effektiver Spruch der Mütter, weil welches Kind möchte schon ohne Zunge herumlaufen. Dafür gibt es Platz 5!
4. Iss auf, sonst scheint morgen nicht die Sonne:
Okay, ein Kind mit Sonnenschein zu locken ist raffiniert, aber nach ein paar erfolglosen leeren Teller, fing man dann doch an zu zweifeln, dass Mutti ein Pakt mit der Wetterfee hatte.Trotzdem Platz 4.
3. Stell dich nicht so an, ein Indianer kennt keinen Schmerz:
Mama, seit wann ist Papa ein Indianer? Platz 3.
2. Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst...:
Der Eltern-Allrounder. Nicht nur beliebt bei Mutti, sondern auch bei Vati. Ist universell einsetzbar. Wird gerne genutzt für das Thema Essen und die generelle Behauptung den Kindern gegenüber. Für den Kinder-Peiniger gibt es Platz 2.
Und jetzt kommt meine Platz 1, die Spitze des Eisbergs:
1. Nicht schielen, das bleibt so:
Liebe Mütter, mal ganz ehrlich: Wir wissen ja , dass ihr nur unser Bestes wolltet, aber ihr glaubt das doch nicht wirklich, oder? Und was ist an schielen denn so schlimm? Diesen Spruch musste ich mir zu Genüge anhören und deshalb ist er meine unangefochtene Nummer 1.
Aber nicht nur, dass unsere Ohren, mit der sich ewig wiederholenden Litanei geplagt wurde und unsere Gutgläubigkeit genutzt wurde. Nein, wir wurden noch total veräppelt.
Meine Mum hat es auch getan:
Ich hatte als Kind 7 Schnuller und musste immer alle beisamen haben, sonst konnte ich nicht richtig schlafen. Bei mir hießen sie übrigens Huller oder Hullies. Irgendwann hat meine Mutter sie alle auf ein Baumwollband gebunden, da sie es leid war sie vor dem Bett-gehen immer ewig lange zu suchen. Und ich ließ mich nicht von meiner Hullikette trennen. Meine Mutter musste also in die fiese Trickkiste greifen. Sie erzählte mir, dass der Müllmann(!) erfahren habe, dass ich noch Schnuller nuckle und wenn ich sie noch bis zum nächsten Besuch nuckeln würde, würde ich ein Holzgestell für den Mund bekommen. So habe ich kurzerhand meine Hullies weggeschmissen.
Tja, meine liebe Mutti, dank ihr bin ich heute kein Hulliegan! :D
Hier meine Top 5.-Liste der typischen Muttersprüche:
5. Nicht kippeln, sonst beißt du dir die Zunge ab:
Der gute alte Kippel-Klassiker. Klar kann man durchaus, wenn man doch mal umkippt, sich auf die Zunge beißen, aber ich bin zig mal umgekippt und habe nie in diesem Moment die Zunge draußen gehabt. Ein dennoch effektiver Spruch der Mütter, weil welches Kind möchte schon ohne Zunge herumlaufen. Dafür gibt es Platz 5!
4. Iss auf, sonst scheint morgen nicht die Sonne:
Okay, ein Kind mit Sonnenschein zu locken ist raffiniert, aber nach ein paar erfolglosen leeren Teller, fing man dann doch an zu zweifeln, dass Mutti ein Pakt mit der Wetterfee hatte.Trotzdem Platz 4.
3. Stell dich nicht so an, ein Indianer kennt keinen Schmerz:
Mama, seit wann ist Papa ein Indianer? Platz 3.
2. Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst...:
Der Eltern-Allrounder. Nicht nur beliebt bei Mutti, sondern auch bei Vati. Ist universell einsetzbar. Wird gerne genutzt für das Thema Essen und die generelle Behauptung den Kindern gegenüber. Für den Kinder-Peiniger gibt es Platz 2.
Und jetzt kommt meine Platz 1, die Spitze des Eisbergs:
1. Nicht schielen, das bleibt so:
Liebe Mütter, mal ganz ehrlich: Wir wissen ja , dass ihr nur unser Bestes wolltet, aber ihr glaubt das doch nicht wirklich, oder? Und was ist an schielen denn so schlimm? Diesen Spruch musste ich mir zu Genüge anhören und deshalb ist er meine unangefochtene Nummer 1.
Aber nicht nur, dass unsere Ohren, mit der sich ewig wiederholenden Litanei geplagt wurde und unsere Gutgläubigkeit genutzt wurde. Nein, wir wurden noch total veräppelt.
Meine Mum hat es auch getan:
Ich hatte als Kind 7 Schnuller und musste immer alle beisamen haben, sonst konnte ich nicht richtig schlafen. Bei mir hießen sie übrigens Huller oder Hullies. Irgendwann hat meine Mutter sie alle auf ein Baumwollband gebunden, da sie es leid war sie vor dem Bett-gehen immer ewig lange zu suchen. Und ich ließ mich nicht von meiner Hullikette trennen. Meine Mutter musste also in die fiese Trickkiste greifen. Sie erzählte mir, dass der Müllmann(!) erfahren habe, dass ich noch Schnuller nuckle und wenn ich sie noch bis zum nächsten Besuch nuckeln würde, würde ich ein Holzgestell für den Mund bekommen. So habe ich kurzerhand meine Hullies weggeschmissen.
Tja, meine liebe Mutti, dank ihr bin ich heute kein Hulliegan! :D
Montag, 29. November 2010
Advent, ich hätt's fast verpennt.
Gestern war der erste Advent, was ja an und für sich eigentlich jedem klar sein müsste. Nur ich habe es irgendwie total verpennt.
Noch vergangene Woche habe ich meinen Adventskranz fertiggezaubert.
Um 23:46 ist es mir dann aufgefallen... Ich bin in Windeseile zu dem Kranz gestürzt und habe eine Kerze angezündet, um noch die letzten 14 Minuten des ersten Adventes zu zelebrieren.
Der Blick des heutigen Morgens, aus dem Fenster zeigte mir, mir wurde verziehen. Wie ein kleines Kind verbreitete sich ein Grinsen auf meinem müden Gesicht. Es schneit. Ich hätte am liebsten meinen pinken Schneeanzug von damals aus dem Schrank gekramt, der mir aber mittlerweile mit Größe 152 etwas zu klein geworden sein muss. Ich hätte verdächtig viel Highwater, wie ich seit Oettinger zu sagen pflege.
Aber auch ohne pinken Schneeanzug, geht es gleich hinaus, wie in alten Zeiten.
Ich wünsche euch an dieser Stelle ein schönen ersten Schneetag und einen schönen vergangenen Advent.
Noch vergangene Woche habe ich meinen Adventskranz fertiggezaubert.
Um 23:46 ist es mir dann aufgefallen... Ich bin in Windeseile zu dem Kranz gestürzt und habe eine Kerze angezündet, um noch die letzten 14 Minuten des ersten Adventes zu zelebrieren.
Der Blick des heutigen Morgens, aus dem Fenster zeigte mir, mir wurde verziehen. Wie ein kleines Kind verbreitete sich ein Grinsen auf meinem müden Gesicht. Es schneit. Ich hätte am liebsten meinen pinken Schneeanzug von damals aus dem Schrank gekramt, der mir aber mittlerweile mit Größe 152 etwas zu klein geworden sein muss. Ich hätte verdächtig viel Highwater, wie ich seit Oettinger zu sagen pflege.
Aber auch ohne pinken Schneeanzug, geht es gleich hinaus, wie in alten Zeiten.
Ich wünsche euch an dieser Stelle ein schönen ersten Schneetag und einen schönen vergangenen Advent.
Sonntag, 7. November 2010
>>Liebe und Husten kann man nicht unterdrücken!<<
©Gothfrosch
Samstag, 6. November 2010
Mein Lacher des Tages dank Klopapier
Schon beim Einkauf meines neuen Toilettenpapiers musste ich über den Werbeslogan auf der Verpackung herzlichst grinsen: „weich & zuverlässig“ .
Ok, weich ist zu erwarten, sonst hätte ich ja wie damals Baumrinde und Blätter nehmen können, aber zuverlässig klingt schon etwas zweideutig. Klar, man möchte nicht, dass das Papier reißt… aber mein Klopapier schwört mir ewige Treue und verlässt mich nie?
Jedenfalls war das ja nur halb so gut, wie das was ich heute beim aufreißen der Verpackung entdeckte. Die Firma des Papiers hieß: -ohne Scheiß- HappyEnd!
Es klingt irgendwie makaber, dass na ja… ein happy End für sowas? Was wäre denn kein happy End?
Und was muss den Produzenten widerfahren, dass sie zu solchen Namen kommen?
Jedenfalls kann ich jetzt froh sein, dass es bei mir täglich mehrere Happy Endings gibt :D
Danke Klopapier! ;)
Mittwoch, 3. November 2010
Ich liebe dich, ich hasse dich!
Im Kanzleramt ist Bombenstimmung,
Horatio Caine kann sich immer noch nicht entscheiden, ob er die Sonnenbrille auflässt oder nicht,
Auf Nachrichten-24 läuft zum X-ten Male die Reportage über Schwertransporter und “was passiert mit der Erde, wenn die Menschen nicht mehr da sind“, anstatt Nachrichten,
Das selbe eigentlich auf dem Musik-TV, wo seit Jahren keine Musik mehr läuft und man lieber dabei zuschaut, wie wahnsinnige Leute sockengefilterten Kaffee trinken und Katzenfutter essen,
Wenn ich dann umschalte und die Gute Sendung schlechte Sendung über das Bild flackert, habe ich immer noch das Gefühl, Handlung und Besatzung haben die letzten 9 Jahre nicht gewechselt,
Bei Homo sapiens, Fauna & Doktoren kriegt mal wieder die Kuh Elsa ein Kalb rausgezogen,
Bei Schlauer sucht Frau, sind sie jetzt nicht mehr fick und fertig,
Tja, und dann wird noch groß abgenommen und das wird dann aufgenommen…
Unsere “Heim-Synagoge“, wir hassen sie eigentlich, doch betrachten wir trotzdem, was sie uns zeigt.
Es gibt halt Dinge, wo man nicht mit kann, aber auch nicht ohne.. ;)
Dienstag, 2. November 2010
Unnützes Wissen: Gewichtige Wolken
Eine mittelgroße Wolke wiegt so viel wie 80 Elefanten.
Serientäter macht müde Männer und Frauen munter! Vom Arzt empfohlen!
Vor ca. 3 Monaten bin ich mal wieder durch die unendlichen Tiefen des weltweiten Netzes geflattert, auf der Suche nach einem Trailer für ein Spiel, dessen Name mir entfallen war. Also suchte ich ein paar Minuten im Gewirr zwischen hirnlosen Selbstverfilmungen bei dem Versuch zu singen und aufwendig bearbeiteten Videomaterial. Und glaubt mir die Spanne zwischen nackten Entsetzen und der Verzauberung durch ungeschminkte Schönheit ist in der Videofülle des Internets riesig. Einige dieser Werke geboren aus purer Langeweile, einige jedoch aus viel Liebe, einer Vision und Können.
Und ich wurde fündig und das nicht unter den Liebesbotschaften an Kill Baulitz…
Ich fand zwar nicht das Video was ich suchte, aber stolperte über ein anderes Video, dessen Schöpfer mich nunmehr seit 3 Monaten mit seinem Videomaterial Tag ein-Tag aus herzhaft zum lachen bringt.
Nun saß ich da schon mehr waagerecht als senkrecht in meinem Stuhl und mein Klickfinger hatte auch schon seinen Antrag auf seine Rentengelder gestellt. Ich klickte auf Video X.
„Ach noch so einer, der sich beim zocken filmt…“ und war schon wieder dabei das Video gegen ein Neues einzutauschen. Da folgte mein Ohr jedoch weiter den Worten des „Spielers“. „ So dann klick ich mal lustig in’s Gemüse“, verbunden mit einer großen visuellen Auswahl an verschiedenen Charakteren, wurde diese Aussage gleich zu einem Kracher vor meinem geistigen Auge.
Zack und schon hatte er mich. So schaute ich mir dieses Video doch noch bis zum Schluss an und konnte mir das Schmunzeln bei vielen frischen und witzigen Kommentaren nicht unterdrücken. Die Sprüche waren nicht so ausgelutscht und in Kombination mit einer angenehmen Stimme war dies für mich mehr als unterhaltsam. Und mit meiner geballten Portion an Interesse und Sucht an guter Unterhaltung guckte ich noch ein Video und noch ein Weiteres….
Unser kleiner “Serientäter“ hatte nämlich bereits mehrere Spiele in kurze Filmschnipsel verpackt und moderierte sie putzmunter, während er uns lustig einfach nur was “vorspielte“. Und binnen einer Woche hatte ich alle Videos bis zum heutigen Datum nachgeholt und genieße seitdem meinen Feierabend heute gerne mal mit einem seiner neuen Videos.
Das ist Entertainment mit Schlips und Kragen, ohne nervige Werbung und so unterhaltsam das man nicht mal eine Werbung für die Pinkelpause benötigen würde.
Nun zum Profil des Serientäters: Bekannt ist er unter dem “Pseudonym“ Gronkh. Auffällig ist sein Hang zum schwarzen Humor und spontanen, coolen Sprüchen. Er tritt seiner Öffentlichkeit immer hilfsbereit und nett gegenüber, aber Vorsicht ist geboten! Er spielt euch nämlich nur was vor! :D So Schluss mit dem Usus meines eigentlichen Lebens als Privatdetektivin.
Ich finde es sehr beispielhaft, dass sich ein geschäftiger Mann die Zeit dafür nimmt uns zum lachen zu bringen und sich dem Kampf gegen typische technische Verzögerungen und sonstigen Schwierigkeiten für Person XY hingibt.
Einmal lachen ist nicht nur so gesund wie 20 Minuten joggen, sondern fördert den Gemeinschaftssinn und hilft dabei angestaute Emotionen loszuwerden. Vielerorts gibt es bereits Lachtherapien gegen Depressionen. Heiterkeit und „Frohsinn sind die Sonne unter der alles gedeiht“, wusste schon Jean Paul.
Um es mal leicht zu erklären, warum wir das Lachen so benötigen: Wir sind Sisyphosse auf einem Laufband das angetrieben wird vom Perpetuum-Mobile aus Bedürfnisweckung, Bedürfnisbefriedigung und Enttäuschung. Das Lachen ist das Schmiermittel dieser Maschine. ;)
Also, Ihr begebt euch nicht in Gefahr, wenn ihr süchtig danach werdet, sondern tut euch nur etwas Gutes damit. Bei Interesse an diesem Suchtmittelchen: Hier klicken
Und für noch mehr Schleichwerbung, ein Videolink von dem Täter und seiner Präsentation, was er uns alles vorspielt um dann seine Anschlägen auf unser Lachmuskelzentrum zu verüben: Hier klicken
>>Hier könnte auch Ihre Schleichwerbung stehen!<< : D
Mit den besten Empfehlungen und auch meinen persönlichen Dank, für etwas mehr Heiterkeit an schwierigeren und sonnenlosen Tagen an Gronkh.
Ihre Dr. Gothfrosch
Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Gronkh oder seinen Apotheker.
Hier mein kleiner Dank, den ich mal gebastelt habe:
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