Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.


Donnerstag, 21. April 2011

Wenn der Musikantenknochen die erste Geige spielt und der kleine Zeh plötzlich ganz groß rauskommt:

Wir sollten uns über die schönen Tage freuen...
...an denen wir nicht volles Pfund mit dem kleinem Zeh gegen eine Kante latschen oder mit dem Musikantenknochen die Türklinke knutschen. :D

Montag, 11. April 2011

Richtig dicker Katzenspaß

Da für mich einige PC-Spiele zu zeitaufwendig sind, zwischen Beruf und rechnerfreiem Leben, suche ich meist im Internet nach Minigames, die man schneller mal durchdaddeln kann. Natürlich findet man allerhand Schrott, aber es gibt auch so einige wenige tolle Spiele.
So kann man nicht nur einen Bieber, der Justins Frisur hat, umlegen, sondern kann sich auch an kniffligen Logik- oder Geschicklichkeitsspielen beweisen. Lange beschäftigt hat mich die Grow-Serie. Hier kann man in vielen verschiedenen Spielen beweisen, ob man Dinge logisch zusammensetzen kann, indem man berücksichtigt, dass alle Dinge einen anderen Einfluss haben. Manchmal schien einiges unlogisch, hatte aber schlussendlich doch irgendwo einen Sinn.

Setze ich zuerst das Stück Erde, dann den Knopf, darauf dann den Ziegel und dann darauf den Blumentopf und zum Schluss das Männchen? Oder fange ich doch mit dem Knopf an?

Mein Resümee: Unterhaltung fürs Hirn und drollig gestaltet ist es alle Male.

Mit etwas weniger Hirn, aber mit doppelt so viel Niedlichkeitsfaktor, begeisterte mich des Weiteren die Sushi Cat. Eine kleine niedliche blaue Katze, die sehr einsam ist und mit mehr Fülle zu ihren Glück hinarbeitet, oder soll ich sagen "hinschwabbelt"? Dieser Katze kann man das Übergewicht gar nicht böse nehmen und wirft sie kurzer Hand durch einen Parkuor zum Sushi mampfen. Sicherlich klingt dies stumpf, -ist es ganz nebenbei auch- aber es brachte mir richtig dicken Spaß, besonders wenn das kleinen Schwabbel zeitweise Mal stecken blieb.

Mein Resümee: Man braucht hierbei zwar mehr Glück und Timing, als Verstand, aber die ist soooo süß und  soooo dick. :D

Etwas zeitaufwendiger, aber richtig unterhaltsam, sind für mich Escape Games. Wie der Name schon sagt, muss man sich durch einen Raum, oder was auch immer, in die Freiheit klicken. Dafür muss man nur herausfinden, dass man mit der Bratpfanne den Toilettenkasten aufschlagen kann. Manche Spiele dieser Sorte sind manchmal schon total unlogisch und dann kommen am Ende auch noch nervige Zahlencodes hinzu. Aber wie bei allen anderen Spielen gibt es hier Gute und Schlechte. Angefangen hat bei mir alles mit dem Crimson Room. Der Hersteller hat mittlerweile weitere Gute Escape-Games herausgebracht und diese zählen für mich allesamt zu den Besten der Sorte. Nicht immer ganz einfach und logisch, aber wofür gibt es Komplettlösungen? :D
Etwas simpler, dennoch mit schlechterer Grafik, hat mich ebenfalls die 3er-Reihe Trapped unterhalten. Auf den Spuren von einem schlimmern Vorfall, klickt man David Green gleich durch ein ganzes Haus und kann beweisen, ob man in Physik und Chemie aufgepasst hat.

Mein Resümee zu den beiden Escape Game-Serien: Fascos Crimson-Room und weitere, bestechen durch gute Grafikverhältnisse und einer gruseligen Story. Als Mutter der Escape Games hat er vielen anderen eine Nase voraus, dennoch sind sie manchmal ohne Komplettlösung nur schwer zu schaffen, es sei denn, man ist in der Materie geübt und besitzt den geheimnisvollen Glücksfinger.
Etwas schlechter in der Grafik, aber logischer und leichter zu lösen, sind die 3 Trapped-Parts. Zugegeben, Part 3 benötigte dann auch bei mir eine Komplettlösung. :P Die Geschichte ist etwas nervenschonender und ist ganz plausibel. Auf jeden Fall sind beide eine super Unterhaltung, ebenfalls fürs Hirn.

Und was nun? Na, ausprobieren natürlich! :D

Freitag, 8. April 2011

Kleiner Nachtrag zu der Schönheit des hässlich-Geglaubtem:

Du bist alt,
Du riechst modrig,
Du bist out,
Du bist verknittert,
Du bist totgeglaubt,
Du bist befleckt,
Du bist fast vergessen,
Du bist für Manche unverständlich,
Du bist kaputt,
Du bist verletzt,
Du bist getrennt von all deinen  Verwandten,
Du bist für manche nur ein Staubfänger,
Du brauchst viel Aufmerksamkeit,

Du bist aber trotzdem MEIN Lieblingsbuch. 

Von der Schönheit, Raritäten und anderen Schätzen des Lebens

>>Die schönste Vergänglichkeit, ist die der Schönheit selbst.<<
© Gothfrosch















Ein kleiner Zusatz:
Einige Schätze meiner Büchersammlung. Teilweise nicht ganz so alt, aber genau so wertvoll und charmant.

Dienstag, 5. April 2011

Ich glaub ich steh' mitten im Leben !?

Wo man Regenjacken aus Mülltüten bastelt, um Geld zu sparen,
Wo man Teebeutel aufhängt, um sie zwei Mal zu benutzen,
Wo sie ihrem Mann die Spaghetti vom nackten Bauch isst,
Wo er für sie in Pudding badet,
Wo er den Wein für sie noch selber mit den Käsefüßen zerlatscht,
Da sind wir, na?, richtig, Mitten im Leben.

Sofort hat man die genial geschauspielerten Szenen des alltäglichen Wahnsinns schon nackt, schlecht betont und mit allen ekligen  Einzelheiten vor dem geistigem Auge. Millionen Menschen gucken diesen Geäffe nur zu gerne zu, ganz nach dem Motto: Es ist wie ein Autounfall, man kann einfach nicht weggucken. Man steigt ein in das Leben von Käthe, Hilde und Paul, obwohl man sich sonst nie für ihr Leben interessiert hätte, guckt man auf einmal dem Alltag erfundener Familien zu. Gebannt folgen die Augen, Käthes Oberlippenbart, wie er romantisch die Worte „ Ach Hilde, isch lieb disch, doch, dat weißte doch.“ prustet, nachdem er einen glaubwürdigen Heulkrampf überstanden hat. Was eben noch vom Rosenkrieg zeugte, endet meist immer in einem Happy End und ganz plötzlich möchte Paul seinen Stiefvater nicht mehr wegen schwerer Körperverletzung anzeigen, da Mama ihn mit pfiffigen Argumenten, die nicht ein Stück an den Haaren herbeigezogen wirken, überzeugt hat. Und auf einmal, wie das Happy End eben so happy endig ist, kommt auch Pauls Freundin Gitte aus heiterem Himmel zurück.
Im Grunde ihres Drehbuchherzens sind alle Sendungen Disney-Filme auf Enegergiesparflamme. Es gibt immer ein schönes Ende, zwar ohne Moral, aber mit Hausschluffen und fleckigen Feinripphemden. Und nicht zu vergessen ist die Romantik, die man in der Stimme des LKW-Fahrers spürt.

Nach so einer Sendung, die ich seltsamer Weise meist nicht abschalten kann, habe ich ein ganz Neues Lebensgefühl.

Ach, ist das schön, keine Vollidiotin zu sein.

Von der Ironie des Schicksals, die in die Wiege gelegt wurde.

"Wäre alles eine Woche später, zwischen Libyen und Fukushima passiert, hätte sich heute keine Sau mehr dafür interessiert", so urteilte Harald Schmidt über die abgedankte "Lichtgestalt" der Politik.
Ich habe das ganze Thema sehr belächelt und mir wurde wieder einmal bestätigt, dass Wissen käuflich ist, Dummheit aber sichtlich auch.

Es war ein Spießrutenlaufen um das eigene Ansehen und es wurde sich gewunden wie ein Aal und keine Ausrede war anscheinend sicher. Es hat sich jeder über dieses Thema sein Maul zerrissen und jeder hatte plötzlich eine öffentliche, fachliche, fast an eine Doktorarbeit grenzende Meinung. Eigentlich wollte ich mich dem entziehen, aber ein jüngstes Ereignis machte mich nochmal auf das Thema aufmerksam.

Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, der so viele Vornamen hat, wie die Bärchengruppe Kinder, ist ja so richtig durch seine Anti-Fußnoten in die Medien gerutscht. Wenn man das Schlagwort Fußnote in eine Suchmaschine eingibt, dann findet man auf der ersten Seite gleich seinen Namen.


Wie die Ironie des Schicksals es so will, fand ich heute, zwischen all unseren Büchern, folgendes Buch: 
Erschienen 1971 von seinem Opi. Aber anscheinend hat der Knabe nichts gelernt, als er auf dem Oberschenkel seines Großvaters, die Fußnoten dessen Lebens, vorgetragen bekommen hat. :D

Wie der Opa, so nicht der Enkel.
Vom Opa geschrieben, vom Enkel "vergessen".