Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.


Donnerstag, 31. März 2011

Käsethekengeflüster

Neue Mitarbeiter sind schon etwas Schönes.

Dank meiner Laktoseintoleranz muss ich jedes Lebensmittel genaustens untersuchen und weiß schon nach 2 Jahren so einige Zutatenlisten auswendig. Ich mache schon gezielte Einkäufe und so ist es mittlerweile auch an der örtlichen Käsetheke der Fall. Ich kenne so einige Käsesorten und seit neusten auch einen jungen Gouda.
Doch kennen die neuen Mitarbeiter diesen nicht und so kam dies zustande:


Ich: Ich hätte gerne den laktosefreien Gouda.
Sie: Laktosefreien Gouda? Haben wir nicht. Also da ist kein Schild dran.
Ich: Doch, den haben Sie und die Schilder sind nur Werbematerial von den jeweiligen Firmen.
Sie: Ja, aber die Firmen wissen doch was da drin ist und am Gouda ist kein Schild.
Ich: Das ist ja auch nicht deren Pflicht, sondern nur ein Werbemittel. Sie haben einen Ordner mit einer Liste, schauen sie doch mal bitte kurz nach.
Sie: Wir haben eine Liste?
Ich: Durchaus, die Kollegin hatte diese noch letzte Woche vorliegen.
(Sie blättert in der Zutatenliste zum Gouda.)
Ich: Vorne vor, ist eine zusammengetackerte Liste, da steht Laktose ja/nein.
Sie: Ach die, die ist ja voll kleingeschrieben. Das guck ich aber jetzt nicht nach, so kleingedruckt wie das da steht.
(Ich denke mir: Wärst du dir jetzt nicht so sicher, dass du diesen Käse verträgst, da du ihn schon gegessen hast, könntest du dank des vorzüglichen Kundenservices an dem Käse von 400 Gramm erkranken und den Laden anklagen, da sie zu faul war. Aber sowas mach ich ja nicht :D)

Ich bedanke mich und gehe augenrollend zur Kasse und denke einen kurzen Moment wirklich darüber nach, vielleicht einen Nebenjob an der Käsetheke anzunehmen. :D

Dienstag, 29. März 2011

Fernsehspruch des Tages

Mein Fernsehspruch des Tages von Oliver Dietrich:

"Pinocchio hat immer einen Ast im Ärmel und spielt mit gekartetem Zinken."

Samstag, 26. März 2011

Projektarbeit: Hobby

Ich denke mal, dass jeder noch die Projektwochen aus der Schule kennt. Da gab es ganz tolle Sachen zu entdecken, aber das schönste daran war wohl, dass man keinen Unterricht hatte, so hat man sich freiwillig afrikanisch Instrumente und Tanzübungen angetan.
Ich habe mir auch ein neues Projekt angelacht und zwar ein neues Hobby. 
Ganz nach dem Motto: 
>>Jeder Mensch brauch ein Projekt im Leben, um sich zu verwirklichen.<<
Mein neues Hobby ist eigentlich gar nicht so neu, im Grunde genommen hätte ich es schon seit 7 Jahren ausgiebig betreiben können, aber man kennt es ja: die Faulheit des Menschen ist unantastbar.
Nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen (Trommelwirbel): Aquaristik
Jetzt sied ihr sicherlich richtig enttäuscht, weil ihr garantiert etwas fetzigeres wie Delphine sammeln erwartet hättet.
Und um eure Enttäuschung noch mit Langeweile zu multiplizieren, hier die ganze Geschichte:
Alles begann eigentlich mit einem Drama. Ich habe, wie schon erwähnt, seit über 7 Jahren ein popeliges 60-Liter Aquarium, was wahrscheinlich jeder aus einem Kinderzimmer kennt. Diese typische Quotendokoration war es.
Ich habe es halt so vor sich hinstehen lassen und den Fischen ging es die ganzen Jahre lang super. Dann bekam ich wieder etwas Interesse und setzte neue Fische dazu und holte auch ein paar Pflanzen. Ganz toll eigentlich, bis auf einmal kurz danach restlos alle Fische verreckten. Eigentlich ein Grund zum aufhören, aber: Ich kenne ja kein Aufgeben und so habe ich alles von vorne begonnen. Mit Wissensbereicherung inklusive. Und machte meinen örtlichen Zoohandel um einiges reicher. Neue Fische zogen ein und schnell gab es Nachwuchs. Plötzlich platze eine Bombe und eine Woche, vor sämtlichen Internetauktionen später, stand plötzlich noch ein 150-Liter Aquarium zusätzlich da und wurde nach und nach mit allen Schmankerln bereichert. Mein Geldbeutel war zwar regelmäßig auf Weight-Watchers-Sitzungen und hielt auch immer schön seine Punkte zusammen, aber meine Langeweile war zu 100% vernichtet. Ein teures Hobby, aber wie es mir heute durch den Kopf ging : 

>>Leidenschaftliche Aquaristik ist das schwarze Loch in unserer Geldbörse.<<

Mit sichtlich mehr Ausgeglichenheit betreibe ich nun dieses Hobby und kann nur jedem Menschen, mit Sinn für Ästhetik, dieses an das Herz legen. Wenn die Fische nach der Einlaufphase des Beckens eingezogen sind, werde ich auch ein paar Bilder hochladen. Also bleibt mir treu, es gibt Fisch. :D 


Donnerstag, 10. März 2011

Kontrastprogramm Musik

Das Ohr ist das Tor zur Seele, 
behaupte nicht nur ich, sondern auch viele andere Musikfreunde. Immer wieder stelle ich bei mir persönlich fest, dass die Vielfalt und die Philosophie bei Musik etwas ganz fantastisches ist. Es sind Botschaften an jeden von uns, gesungen und melodisch unterlegt. Aber auch ohne einen Text, schafft ein Lied es Kraft, Mut oder Trauer hervorzurufen. Die Emotionen werden von unserem Gehörgang aufgefangen, in unsere Seele weitergeleitet.
Wir lieben den Kontrast. Ich zum Beispiel liebe dröhnende Beats, aber im anderem Moment schmelze ich bei imposanten Sinfonien dahin. Es ist der Textmarker in unserem Leben, der die Situation und die damit verbunden Gefühle unterstreicht. Es raubt uns den Atem, gibt uns aber gleichzeitig mehr Freiraum und Luft zum atmen. Gewillt unseren Kopf zu leeren, lassen wir uns auf eine Reise mitnehmen. Nicht umsonst ist Musik mittlerweile schon politisch geworden. Es erreicht jeden und berührt auch vielleicht jeden, der es zu hören versucht.
Die zwei stärksten Gefühle, die Musik hervorrufen kann, sind Freude und Trauer. Und beide stehen wieder im Kontrast zueinander.

Ich habe für mich ein sensationelles Lied entdeckt, von Clinton Shorter, der für den Film District 9 seinen Erfindergeist spielen ließ. Das Lied - Hauptmelodie der Films-  ist einfach so stark in der Aussage, dass es mich jedes Mal aufs Neue umhaut.
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Musik kann man schließlich nicht nur hören, sondern sie auch fühlen.

Mittwoch, 9. März 2011

Gegensätze ziehen sich an

Für mich gilt ein ganz wichtiges Gesetz: 

Es kann nichts existieren, wenn es nicht gegensätzlich ist.

©Gothfrosch