Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.


Montag, 26. September 2011

Geben und vergeben

>>Was man in die Welt gibt, das bekommt man auch wieder. Aber auch nur GENAU das.<<
©Gothfrosch

Freitag, 23. September 2011

Wertlose Werte

>>Wir schenken Beachtung dem Belanglosen und missachten die wahren Werte!<<
© Gothfrosch

Montag, 19. September 2011

Mein Filmzitat

>>Rache ist die feige Form von Trauer.<<

Aus "Die Dolmetscherin"

Blogtastisch!

Heute war ich mal wieder etwas kreativ in der Eigenwerbung tätig.
Hier könnt ihr sehen, was in 2 Stunden Arbeit dabei heraus kam:

Meow =^+.+^=

>>Ein Leben ohne (Raub-)Katzen ist möglich, aber total sinnlos.<<
©  So oder so ähnlich in irgendeinem Buchladen in Leipzig

Einfach mal non-Digital! :)

Sonntag, 18. September 2011

Der Regen in der Ferne


Manchmal, wenn ich Nachts nicht schlafen kann, stehe ich auf und seh' mir die Sterne an.
Ich stehe auf und gehe zum großen Wohnzimmerfenster und blicke in die Ferne, setze mich auf die Fensterbank.
Doch die letzt Nacht waren da keine Sterne.
Große Wolken verdeckten die schönen Sterne. Erst war ich sauer darüber, doch dann bemerkte ich, wie wunderschön dieser Regen doch klang. Ich lauschte diesem natürlichen Rhytmus.
Blickte auf die Regentropfen, die auf das Vordach schlugen. Am liebsten wäre ich heraus auf das Vordach gestiegen. Nur in meinem Schlafhemd und hätte mich mit meinen nackten Füßen in die Pfützen gestellt. Die Kälte hätte mich auch nicht so sehr gestört. Kalter Wind blies durch den Schlitz des gekippten Fensters. Mein Atem ließ die Scheibe beschlagen. Ich fasste mit den glatten Handflächen darauf. Es war so ein belebendes Gefühl. Ein Blitz zog sich in der weiten Ferne aus dem Himmel.
Plötzlich erkannte ich etwas.
Die Regentropfen hinterließen Nachrichten. Es ware alles Wünsche, die nicht in Erfüllung gehen. Diese zerschellten nun auf meinem Vordach und ich sah ihnen dabei zu. Konnte sie nicht aufhalten. Hätte ich sie fangen wollen, damit sie in Erfüllung gehen können, dann wären sie an mir zerschlagen.
So viele unerfüllte Wünsche. Was sie wohl alles für Wünsche beinhalteten?
Wohin ihre Reise wohl danach geht? Und ob sie beim nächsten Mal, wenn sie gewünscht werden in Erfüllung gehen? Schwer zu beantworten.
Ich lief wieder zum Bett zurück und wünschte ihnen noch eine gute Reise.

Mit dem Nichts zufrieden...

Das Buffet ist uns nicht voll genug.
Der Himmel ist nicht blau genug.
Das Wasser ist nicht nass genug.
 Die Sonne ist nicht hell genug.
Umsonst ist nicht billig genug. 
Sind nicht hübsch genug
Sind nicht krank genug.
Nicht schlank genug.
Nicht dick genug.

Nicht gut.

Zu dick.
Zu schlank.
Sind zu krank.
Sind zu hübsch.
Umsonst ist zu billig.
 Die Sonne ist zu hell.
Das Wasser ist zu nass.
Der Himmel ist zu blau.
Das Buffet ist uns zu voll.

Zu gut.
•••
Nicht gut.
••
Zu gut. 
Schlecht
••
Nicht schlecht genug.
•••
Nie zufrieden.

Das ist so menschlich! 

Wer ein besserer Mensch werden will, macht sich zum Schlechteren.
Wer nichts damit zu tun haben möchte, steht mitten drin.
Wenn man vor etwas wegläuft, rennt man nur darauf zu!
Glück ist nicht käuflich, Sehnsucht bleibt unerreicht.
Verrat ist der Sieger!
Die Wunder dieser Welt werden dir geschenkt, doch sie sind nicht Wunder genung.
 Nimmersatt!
Kein Mitleid für die Mehrheit!




Danke KMFDM!







Samstag, 17. September 2011

Glückliche Zuversicht

>>Es zu probieren ist die Zuversicht des Glückes.<<

©Gothfrosch

"Freudiges" Erwachen

>>Das schöne am Erwachen ist, dass man in den ersten Sekunden noch so schlaftrunken und verwirrt von seinen Träumen ist, dass man erst einmal alles Reale vergisst. Dieser Moment dauert vielleicht 10 Sekunden an bis man auf dem Weg zur Toilette wieder an alles erinnert wird.<<

© Gothfrosch

Freitag, 16. September 2011

Kleine Laster

>>Je schwerer die Lasten sind, die wir auf unserem Herzen tragen, desto tiefer sind die Fußspuren, die wir im Leben hinterlassen.<<

© Gothfrosch and friends

Freitag, 9. September 2011

Die Aufführung oder auch "Eingemachtes"


 •

Oft hat man mich schon gefragt, woher ich denn meine Ideen nehmen würde. Auch meinte man schon ich solle doch für Zeitungen schreiben. Ich versuche aber nicht all zu hoch zu traben und bleibe mal lieber auf dem Teppich und erzähle euch einfach mal, wie sich und was sich so ergibt:

Was bei mir ganz klar ist, ich kann auf Knopfdruck keine Texte schreiben, die mir dann auch gefallen. Alle Texte müssen auf spontanen Ideen-Schnipseln  aufbauen. Ihr glaubt gar nicht wie viele Angefangene Blogtexte auf ihre Rehabilitierung durch Veröffentlichung warten. Ich habe grade mal gezählt und  es sind 12 Stück. 
Die besten Ideen kommen wie gesagt spontan. Meistens wenn ich Musik höre. Ich höre im Grunde genommen die ganze Zeit Musik, es sei denn ich schlafe, unterhalte mich oder schaue einen Film oder bin grade mal nicht in der Nähe einer Musikquelle, nehme aber auch gerne alles was meine Lieblingslieder spielen kann mit an jeden Ort. Zu Schulzeiten habe ich morgens grundsätzlich Musik gehört und hatte überhaupt keine Lust auf Unterhaltung, sowieso war ich zu müde dafür. Musik beflügelt mich unheimlich und zapft bei mir enorm meine Kreativität an. Lässt sie aus mir sprudeln küsst meine Konzentration wach. 
Ihr müsstet mich grade sehen: Immer wenn ich weiß was ich schreiben und ausdrücken will, sitze ich mit Stöpseln im Ohr (Musik!), hoch konzentriert vor meinem Rechner, tippe wie wild und beiße mir vor Konzentration die Lippen wund. Damals kam noch die Zunge dazu, aber die konnte ich mir zum Glück abgewöhnen. :D Ich bin so vertieft, dass ich kaum etwas mitbekomme (wie ich sehe bin ich so konzentriert, dass ich grade in Maestia verreckt bin. :D) oder gar gestört werden kann. Abgeschirmt von Musik und Gedanken sitze ich hier und lasse die Worte fließen. 
Wenn man mich anspricht und Erfolg hat meine Aufmerksamkeit zu erregen kommt meist ein leicht säuerliches, durch die Musik bedingt lautes BITTE WAS??? Das darf man nicht persönlich nehmen, aber Ideen sind wie Fische, wenn man sie gefangen hat, können sie einem auch schnell wieder aus der Hand flutschen.

Plötzlich erscheint manchmal ein Wort oder ein Satz ohne Vorwarnung. In vielen Lebenslagen, nicht nur immer beim Musik hören, obwohl dies oft der Fall ist. Oft auch wenn ich einfach nur tagträume oder etwas Sinnloses tue.  Dann muss ich sie sofort niederschreiben und suche mir schnell eine Textdatei oder einen Zettel. Viele Ideen habe ich meinen Kalender im Notizbereich verewigt. Wenn ich mir das 2 Wochen später dann durchlese verstehe ich erstmals nur Bahnhof, da alles nur Stichworte beinhaltet und ich natürlich nicht mehr alles nachvollziehen kann. Oft musste ich schon schallernd lachen, da ich meinen könnte ich hätte Einen gesoffen als ich das geschrieben habe, in aller Eile mit Stichwörtern und seltsamen Umschreibungen und nicht sonderlich leserlich. :D

Oder wie ich schon einmal erwähnte, sind meine Tiere eine ungeheime Energie - und Ideenquelle. Mein kleiner Kanarienhahn Piro steht direkt  über meinem Bildschirm und beobachtet mich gerne bei der Arbeit. Dann setzt er sich ganz nah ans Gitter und fängt an zu „babbeln“. Ich sage des Öfteren auch, dass er sich wohl in mich verliebt haben muss, so wie er mich immer anschmachtet mit seinen dicken Augen. Dann gehe ich mit dem Gesicht zu ihm hin und rede mit ihm und er pustet sich dann auf wie ein kleiner Gigolo und unterhält sich freudig mit mir. So abtauchen zu können von Allem was mir durch den Kopf schwirrt, gibt mir gedankliche Regenration.

Das Schreiben tut mir unheimlich gut. Irgendwie ist es Selbstfindung und Stressabbau zugleich. Man ist in seiner kleinen Welt aus Wörtern. Wörter die man sich selber zuspielt, zusammen flechtet. Sie tanzen lässt, sie sich vermehren lässt, sie  sich Lieben lässt. Erst sind es nur einige Wörter, dann erzählen diese plötzlich gemeinsam eine Geschichte. Ein Ballett der Ideen beginnt in meinem Kopf. 

So, mehr oder minder entstand auch dieser Text und ihr wart quasi live dabei und hattet Freikarten. ;) Ich hoffe die Aufführung hat Gefallen gefunden. *verbeug* :D



Bild: Der einzigartige David Hamilton "La Danse"

Donnerstag, 8. September 2011

Verwandlung der Träume



Die Unschuld hat sich in die Sünde verliebt.
Das Ende mag die Unendlichkeit.
Die Krankheit wird gesund.
Die Dunkelheit ist sichtbar.
Schwarz ist die bunteste Farbe.
Schmerz fühlt sich gut an.
Ferne steht neben Dir.
Tod ist lebendig.
Angst macht dir Mut.
Schläge verwandeln sich zu Küssen.
Schreie ertönen zu Lachen.
Tränen sind Freude.
Narben werden zu Schönheit.
Augenblicke dauern an.
Verbote sind Freiheit.
Sorge bringt Dir Lebensmut.
Aussichtslosigkeit  unterstützt Dich.
Schweigen singt Dir ein Lied.
Stille ist Musik in Deinen Ohren.
Das Unnahbare Unvorstellbare berührt Dich und nimmt Dich bei der Hand.

Träume sind dazu da um geträumt zu werden!

Dazu zu empfehlen:






Sonntag, 4. September 2011

Spätsommer Amnesie


Sie öffnet ihre Augen.
Ihre blaue Regenbogenhaut zieht sofort die Pupille zusammen.
Es benötigt einige Augenblicke, bis sie sich an das helle Licht gewöhnt.
"Wo bin ich hier?"
Sie fühlt weiches Gras unter sich.
Ihre Hände ergreifen Erde und Gras.
"Ich muss eingeschlafen sein."
Sie richtet ihren Kopf zur Seite und blickt durch hochgewachsenes Gras, Blumen und ihre blonden, langen Haare, die wie ein offener Fächer auf dem Gras liegen.
Eine Heuschrecke läuft über ihr Haar.
Die Sonne steht tief, doch verbreitet noch einen breiten orangenen Streifen am Horizont.
„Wir müssten also fast 8:00 Uhr haben.“
Es ist angenehm warm.
Sie richtet sich auf und blickt an sich herunter.
Sie trägt ein luftiges weißes Kleidchen.
Auf ihren Knien befinden sich Erdrückstände.
Sie stützt sich auf und dreht ihren Kopf zu einer Geräuschquelle, ein Bachlauf.
„Irgendwie scheine ich alles vergessen zu haben.“
Sie richtet sich zu ihrer Rechten und sieht einen großen Baum unweit von sich stehen.
Daran ist eine Schaukel, deren Seile mit Blumenranken verziert sind.
„War ich alleine hier?“
Sie schaut sich genauer um und entdeckt, dass direkt neben ihr das Gras noch plattgewälzt ist. Eine größere Fläche.
Sie hört abendlichen Vogelgesang.
Zwischen den Gräsern und Blumen entfalten sich Schmetterlinge, Marienkäfer und Grillen. Immer mal wieder entdeckt sie eines der Tierchen.
Sie steht auf und blickt nochmal genauer an sich herunter. 
Überall Knuffe und Gräser an ihrer Kleidung, so als hätte sie sich durch das ganze Gras gerollt.
Sie läuft rüber zum Kirschbaum und an dessen Laub kann sie erkennen, dass es Spätsommer sein muss.
Mit ihren nackten Füßen nimmt sie ganz bewusst die einzelnen Gräser wahr.
Es ist nicht kalt aber fühlt sich erfrischend an.
Der Bach läuft direkt am Baum vorbei.
Sie blickt wie gebannt auf die Schaukel.
Die Faszination, die diese auf sie entfacht, kann sie nicht beschreiben.
Alles ist fremd, aber dennoch vertraut.
Sie setzt sich auf die Schaukel und schaut sich die Seile und die darum gewundenen Blumen genauer an.
„Es sind echte Blumen.“
Sie wühlt mit ihren nackten Füßen etwas in der Erde unter sich und bringt damit die Schaukel etwas in Bewegung.
Plötzlich hat sie eine kleine Erinnerung.
Zwei Menschen die an dieser Schaukel stehen. Die kleinere Gestalt sitzt auf der Schaukel, die weitaus Größere steht eng dahinter. Sie erkennt kein Gesicht, aber dennoch weiß Sie, dass Beide glücklich sind.
Sofort verschwindet das Bild wieder.
Sie hat keine Ahnung, was sie dort eben gesehen hat.
Noch einmal schaut sie sich alle genauestens an und spürte wie viel Liebe in diesem Ort zu stecken scheint. Liebe, die jemand hier verbreitet und zurückgelassen hat.
„Stehen gelassen wie ein altes Fahrrad am Zaun.“
Sofort muss sie über diesen Gedankengang lachen und ein Grinsen breitet sich über ihren zarten Mund.
Sie hüpft mit einem Satz von der Schaukel, wirbelt dabei etwas Staub auf und läuft anschließend zum Bach hinunter.
Sie blickt auf die Wasseroberfläche und kann verzerrt ihr Gesicht erkennen.
Es ist spitz, zierlich und ihre blauen Augen sind auffallend groß für ihr Gesicht.
Sie taucht eine Hand in das klare Wasser und sieht plötzlich wieder einige Bilder vor ihrem geistigen Auge.
Ein Mädchen steht knietief im Bach und hält ihr Kleid hoch. Sie scheint etwas mit ihren Händen im Bach zu machen. Plötzlich formt sie ihre Hände zu einer Schaufel und schleuder das Wasser hoch. Wie in Zeitlupe erkennt man wie die klaren Wassertropfen im Sonnenschein glitzern und sich ihren Weg bahnen. Sie landen mitten im Gesicht des fremden Mannes. Sie versucht dieses zu erkennen, doch es ist wie in einem Traum. Man erkennt das Gesicht nicht, weiß aber irgendwie, dass man die Person kennt. Plötzlich sieht sie sich zwischen einer wilden Wasserschlacht der beiden Personen. Einen kurzen Moment hat sie das Gefühl, dass sie dieses Mädchen ist.
Dann ist die Vision wieder verschwunden.
Sie steigt mit ihren Füßen in das Bachwasser ein.
Das Gefühl ist großartig und erfrischt ihren Geist.
Sie wandert etwas in dem Bach herum und entdeck hin und wieder ein paar kleine Fische, die sofort das Weite suchen, wenn ihre Füße sich ihnen nähern.
Nach ein paar Minuten steigt sie wieder aus dem Wasser und trocknet ihre Füße etwas mit ihrem Kleid ab.
Sie setzt sich auf einen Stein am Rande des Baches und blickt von dort aus auf die Stelle von der sie kam.
„Nicht einmal einen Rucksack habe ich bei mir. Was mache ich hier bloß?“
Sie blickt auf die plattgedrückte Grasfläche und plötzlich sieht sie wieder etwas aufflackern.
Diesmal scheint sie wirklich eine Rolle in ihrer Erinnerung zu übernehmen. Sie liegt auf dem Rücken im hohen Gras. Über ihr befindet sich das Gesicht des fremden Vertrauten. Er scheint zu lächeln, doch sie wird von der Sonne über ihm geblendet und muss die Augen immer wieder zukneifen. Links und rechts von ihrem Torso befinden sich die Arme des Mannes. Sie erkennt dass er sein Gesicht auf ihres zubewegt.Sie schließt die Augen und warten hoffnungsvoll.
Dann befindet sie sich plötzlich wieder sitzend auf dem Stein.
Sie steht auf und läuft zurück zur Grasfläche.
Ihre Gedanken sind ganz verwirrt.
Es ergibt alles einen Sinn aber irgendwie doch nicht.
Sie hatte zu viel vergessen.
Dann entdeckte sie plötzlich ein kleines aufgerolltes Zettelchen.
Darum ist ein dünnes rotes Seidenband zur Schleife gebunden.
Sie zieht langsam die Schleife auf und sofort breitet sich die Rolle auf, da sie eng zugerollt war.
Sie schiebt die beiden Enden mit ihren Fingern weg und erkennt eine Handschrift auf dem Zettel.
Das es nicht ihre ist erkennt sie sofort.
Dort steht geschrieben:

Du wirst mich nie vergessen…
Dein kleiner Prinz

Sie begreift das alles nicht.
Ihre Gefühle kann sie nicht sortieren.
Dennoch steht sie mit entschlossen Blick auf.
„Ich werde es herausfinden und mir meinen Weg suchen!“



Freitag, 2. September 2011

Jetzt auch bei twitter!

Da in meiner Wohnung täglich so schön von meinen Vöglein gezwitschert wird, konnte ich mich kaum noch der Zwitschersucht entziehen.
Und jetzt wird auch endlich twitter unsicher gemacht!
Viel Spaß!

Hier geht es zur twitter Seite

Was macht eigentlich Zlatkos großes Brüderchen?


Manchmal erlebt man die Situation, dass einen das Herz sticht und brennt.  Anfangs weiß man es nicht zu deuten, doch dann merkt man es ganz deutlich: Das ist das Gefühl, wenn man einen ganz vertrauten und tollen Menschen vermisst. Und so überkam es mich gestern und ich weiß, dass ich damit ganz bestimmt nicht alleine bin. Und so fragt sich plötzlich die halbe Welt:

Was macht eigentlich Jürgen Milski?

Doch mein Herz wurde schon am selben Abend wieder beruhigt und meine Suche hatte ein Ende. Normalerweise hätte ich dies nie erfahren, wäre meine Aufmerksamkeit nicht rein zufällig bei einem Schundsender mit Schunddauerwerbesendung kleben geblieben. Also einer jener Sendungen, die eigentlich nicht lustig sein sollen, aber man doch irgendwie pausenlos darüber lachen kann. Da stand er nun, der blonde Prachtkerl. In seiner Rechten hielt er eine Schlager-CD und mit dem linken Finger zeigte er demonstrativ darauf, dahinter sein aufgewecktes kesses Perlweiß-Grinsen. „Eine CD-Box, die in jede CD-Sammlung gehört. Nur 49,90 € für gleich 5 CDs mit den 100 Besten Schlagerhits!“

Und ich muss ehrlich zugeben, dass der Mann echt gut war. Ich konnte ihm tatsächlich fast abkaufen, dass er sich diese CD-Box sogar selber kaufen würde. So wundervoll umbalzte er dieses Produkt, dass mir sofort der Gedanke  kam: „Das sind die schauspielerischen Selbstdarsteller, die wir so dringend für unsere Medien benötigen. Talente, die man für Quizsendungen, Reisemagazine und QVC vor die Linse stellen muss!“ Für solch eine Bereicherung an schauspielerisch-medialer Lebensqualität und so langer Fersehpräsenz, sollte der Mann endlich mal mit einem Oscar oder wenigstens der goldenen Himbeere geehrt werden.
Insidergerüchten zufolge soll er mittlerweile Anfragen bekommen haben, ob er nicht sein Leben für das deutsche Mittagsprogramm verfilmen lassen möchte. Der Mann ist so präsent, dass man vor Neugierde kaum erwarten kann was er als nächstes tut. Ich bin also sehr gespannt, wo ich dem Mann als nächstes entdecke. Vielleicht als Moderator für DSDS oder bald schon als sensationeller Würstchenwalker unterwegs für die deutschen Medien? „Eine Bratwürstchen-Box, die in jede Bratwürstchensammlung gehört.  Nur 49,90 € für gleich 5 Pakete mit den 100 Besten Bratwürstchen!“ Ich kann es kaum noch abwarten! ;)

Oh nein, da ist es wieder! Mein Herz, es sticht!

Da kommt’s mir: Was macht eigentlich Alexander Klaws?