Die großen Ideen kommen auf Taubenfüßen daher.
wusste bereits Nietzsche.
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Bei mir ist dies tatsächlich so, nur sind es keine Taubenfüße, sondern die meiner Wellensittiche und meines, seit Neuem, Kanarienvogels. Diese zierlichen Wesen sprühen nur so vor Lebensenergie und Impressionen, dass ich nie müde werde sie zu beobachten. Kleiner als wohl möglich jedes I-Phone, aber mit mehr sinnvollen Apps, die vor allem das Herz begehrt. Voller Charakter und Eigensinn, sind diese gefiederten Gesellen, dass man sie nie wieder missen möchte.
Würde ich verbissen vor meinem Rechner sitzen und darauf hineifern einen neuen Text zu tippen, käme wahrscheinlich nichts dabei herum. So kann ich abschalten und in eine Welt auf 15 cm Größe abtauchen.
Kreativität hat eben ihren ganz eigenen Charakter, den man nicht einfangen sollte, sondern auch mal frei herumfliegen lassen sollte.
Wenn ich ehrlich bin, entsteht jeder Text nur anhand eines Basisthemas und einer Überschrift. Der Rest flattert mir spontan aus den Fingern und so finden Wortlaut und Erzählungsweise, einen ganz spontanen Charakter und Stil. Ein guter Weggefährte ist dabei für mich die Musik. Parallel lausche ich zu Sinfonien oder synthetischen Klängen, die mir helfen noch tiefer abzutauchen, dass ich förmlich die Worte fühlen kann. Und so ist das Schreiben und das Spielen mit Worten zu einer Leidenschaft geworden. Hier kann ich meinen Freigeist ausleben und keiner fällt mir in das Wort. Wenn ich möchte kann ich physikalische Gesetze außer Kraft setzen oder die Erde zu einer Scheibe machen. Das Schreiben ist schließlich eine Kunst und jede Kunst ist frei.
Da mein Geist mit der Auslebung meiner Ideen im Moment noch nicht so ganz zufrieden ist, habe ich mich einem alten Hobby zugewandt: dem Malen. Und es ist bereits ein Werk unter meinem Pinsel entstanden.
Dieses möchte ich euch nicht vorenthalten:
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Sicherlich habe ich mir dafür kein Ohr abgerissen, es ist schließlich erst ein kleiner Anfang, nach so langer Ruhepause. Ich taufte es übrigens auf den Namen "Der fremde Grüne", da der Farbakzent definitiv auf dem grünem Gesellen gesetzt wurde und er förmlich in das Farbschema "eindringt". Dann fiel mir noch auf, dass der Ausdruck des gelben Gesellen etwas verschreckt wirkte, und so ward ein Name geboren.
So viel zu meiner Farbwerkstatt.
Kommen wir nun zu meiner Ideenfabrik der Worte:
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Was hier so spielplatzmäßig herkommt, ist meine kleine Werkstatt der wörtlichen Ideen. Zur Rechten sieht man eine Sammlung von Spruchkarten , Ortschaftskarten und Ortschaftsmagneten, aller Orte, die ich besucht habe und nicht vergessen möchte. Darunter ist Berlin, Paris, Cannes, Straßburg und St. Tropez.
Mittlerweile stehen oben noch meine heiß geliebten Märchen von Charls Dickens, Hans Christian Andersen, Sammelbände von Bechstein und ein auf dem Flohmarkt erworbenes Band, mit Indischen Märchen. Nicht zu vergessen, meine antiquarischen Philosophisebücher, vertreten durch Kant und Co.
Dann noch Brehms Tierlexikon ... Ich langweile euch langsam, oder? ;)
Ich bin halt verdammt süchtig nach dem geschriebenem Wort, am liebsten, wenn es auf einer alten etwas muffigen Seite steht, die man nur zart umschlagen möchte, da das Buch schon mit einem gewissen Alterscharme prahlt.
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Hier möchte ich nochmal zu meiner Einleitung zurückschwenken und euch meine gefiederte Inspiration vorstellen.
Bubi Manek:
Dieser kleine Kerl ist das wahre Naturtalent, wenn es darum geht launisch zu sein, man möchte meine, dass sie auch so ihre Tage haben. Der kleine Mr. schreit so lange herum, bis er seinen grünen Dickschädel durchsetzen kann und wird verwöhnt wie ein Prinz. Hier ist er auf meiner Hand zu sehen, die sehr alt auf der Aufnahme wirkt. ;)
Bei einem Prinz darf natürlich eine Prinzessin nicht fehlen und so folgte bald eine wahrhaft hübsche Prinzessin:
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"Das" Mücke:
"Das" deswegen, weil das Geschlecht auf Grund des Alters noch nicht 100 %ig bestimmt werden kann. Ich hoffe es verbirgt sich eine Dame hinter diesem schönem Tier, falls nicht, werde ich Bubi erklären, dass es auch Liebe unter gleichgeschlechtlichen Tieren geben kann. ;) Das Mücke ist ein blaues Wunder, da sich auf dem Rücken, zwischen den Flügeln, ein zartes blau versteckt.
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Theophill, kurz: Theo:
Dieser kleine Drops hat kein Problem minutenlang den Ton zu halten und einen Presslufthammer zu synchronisieren. Am Morgen nach seinem Einzug dachte ich, dass jemand bei uns versucht einzubrechen, da ich solche Töne nicht erwartet hätte, von 20g und 10cm. ;)
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So, genug von meiner Chaosbande und meinem Spielplatz der Ideen. ;)