Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.


Samstag, 26. Februar 2011

Liebe geht auch durch das Ohr!

Mein momentaner Lieglingssong:

Diorama - the rational anthem



Lyrics:

cut out

what could be hurt
what could be wounded
what's in your way
what feeds emotion

this is perfect

Mittwoch, 16. Februar 2011

Einen schönen Gruß dem Winterblues!

Ich sag es mal durch die Blume: bald ist wieder Frühling und ich habe meine Wohnung schon mal darauf eingestimmt.

Hier ein paar meiner Muntermacher:












Dienstag, 15. Februar 2011

Exklusive Einblicke in die Ideenfabrik:

Die großen Ideen kommen auf Taubenfüßen daher.

wusste bereits Nietzsche.


Bei mir ist dies tatsächlich so, nur sind es keine Taubenfüße, sondern die meiner Wellensittiche und meines, seit Neuem, Kanarienvogels. Diese zierlichen Wesen sprühen nur so vor Lebensenergie und Impressionen, dass ich nie müde werde sie zu beobachten. Kleiner als wohl möglich jedes I-Phone, aber mit mehr sinnvollen Apps, die vor allem das Herz begehrt. Voller Charakter und Eigensinn, sind diese gefiederten Gesellen, dass man sie nie wieder missen möchte.
Würde ich verbissen vor meinem Rechner sitzen und darauf hineifern einen neuen Text zu tippen, käme wahrscheinlich nichts dabei herum. So kann ich abschalten und in eine Welt auf 15 cm Größe abtauchen.

Kreativität hat eben ihren ganz eigenen Charakter, den man nicht einfangen sollte, sondern auch mal frei herumfliegen lassen sollte.

Wenn ich ehrlich bin, entsteht jeder Text nur anhand eines Basisthemas und einer Überschrift. Der Rest flattert mir spontan aus den Fingern und so finden Wortlaut und Erzählungsweise, einen ganz spontanen Charakter und Stil. Ein guter Weggefährte ist dabei für mich die Musik. Parallel lausche ich zu Sinfonien oder synthetischen Klängen, die mir helfen noch tiefer abzutauchen, dass ich förmlich die Worte fühlen kann. Und so ist das Schreiben und das Spielen mit Worten zu einer Leidenschaft geworden. Hier kann ich meinen Freigeist ausleben und keiner fällt mir in das Wort. Wenn ich möchte kann ich physikalische Gesetze außer Kraft setzen oder die Erde zu einer Scheibe machen. Das Schreiben ist schließlich eine Kunst und jede Kunst ist frei. 

Da mein Geist mit der Auslebung meiner Ideen im Moment noch nicht so ganz zufrieden ist, habe ich mich einem alten Hobby zugewandt: dem Malen. Und es ist bereits ein Werk unter meinem Pinsel entstanden.

Dieses möchte ich euch nicht vorenthalten:



Sicherlich habe ich mir dafür kein Ohr abgerissen, es ist schließlich erst ein kleiner Anfang, nach so langer Ruhepause. Ich taufte es übrigens auf den Namen "Der fremde Grüne", da der Farbakzent definitiv auf dem grünem Gesellen gesetzt wurde und er förmlich in das Farbschema "eindringt". Dann fiel mir noch auf, dass der Ausdruck des gelben Gesellen etwas verschreckt wirkte, und so ward ein Name geboren.
So viel zu meiner Farbwerkstatt.

Kommen wir nun zu meiner Ideenfabrik der Worte:



Was hier so spielplatzmäßig herkommt, ist meine kleine Werkstatt der wörtlichen Ideen. Zur Rechten sieht man eine Sammlung von Spruchkarten , Ortschaftskarten und Ortschaftsmagneten, aller Orte, die ich besucht habe und nicht vergessen möchte. Darunter ist Berlin, Paris, Cannes, Straßburg und St. Tropez. 
Mittlerweile stehen oben noch meine heiß geliebten Märchen von Charls Dickens, Hans Christian Andersen, Sammelbände von Bechstein und ein auf dem Flohmarkt erworbenes Band, mit Indischen Märchen. Nicht zu vergessen, meine antiquarischen Philosophisebücher, vertreten durch Kant und Co.
Dann noch Brehms Tierlexikon ... Ich langweile euch langsam, oder? ;)
Ich bin halt verdammt süchtig nach dem geschriebenem Wort, am liebsten, wenn es auf einer alten etwas muffigen Seite steht, die man nur zart umschlagen möchte, da das Buch schon mit einem gewissen Alterscharme prahlt.
Hier möchte ich nochmal zu meiner Einleitung zurückschwenken und euch meine gefiederte Inspiration vorstellen.

Bubi Manek:

Dieser kleine Kerl ist das wahre Naturtalent, wenn es darum geht launisch zu sein, man möchte meine, dass sie auch so ihre Tage haben. Der kleine Mr. schreit so lange herum, bis er seinen grünen Dickschädel durchsetzen kann und wird verwöhnt wie ein Prinz. Hier ist er auf meiner Hand zu sehen, die sehr  alt auf der Aufnahme wirkt. ;)
Bei einem Prinz darf natürlich eine Prinzessin nicht fehlen und so folgte bald eine wahrhaft hübsche Prinzessin:

"Das" Mücke:


"Das" deswegen, weil das Geschlecht auf Grund des Alters noch nicht 100 %ig bestimmt werden kann. Ich hoffe es verbirgt sich eine Dame hinter diesem schönem Tier, falls nicht, werde ich Bubi erklären, dass es auch Liebe unter gleichgeschlechtlichen Tieren geben kann. ;) Das Mücke ist ein blaues Wunder, da sich auf dem Rücken, zwischen den Flügeln, ein zartes blau versteckt.

 •

Theophill, kurz: Theo:

Dieser kleine Drops hat kein Problem minutenlang den Ton zu halten und einen Presslufthammer zu synchronisieren. Am Morgen nach seinem Einzug dachte ich, dass jemand bei uns versucht einzubrechen, da ich solche Töne nicht erwartet hätte, von 20g und 10cm. ;)

So, genug von meiner Chaosbande und meinem Spielplatz der Ideen. ;)




Montag, 14. Februar 2011

Wahre Schönheit

Jeder Mensch ist wunderschön, wenn er nur etwas mit seiner Schönheit anfängt.
Ich spreche dabei nicht vom Aussehen...

© Gothfrosch

Donnerstag, 10. Februar 2011

MIDEM 2011: Die Rückfahrt - Zum Kaffee bei Yeti.

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. - Der Lieblingsspruch meiner Mutter, wenn die Sommerferien ein Ende fanden und das Schlimme, es ist die bittere Realität.
So mussten ich wohl oder übel, die Côte D'Azur wieder verlassen.

Man mache sich bereit die Autofahrt 2 genauso erfolgreich zu absolvieren, wie die Nr.1.
Es startete so gegen 14:00 Uhr. Diesmal ohne Brötchen und gekochten Eiern, aber dafür vollgepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen. :) So geizhälsig wie man ist, benutzt man natürlich im Navigationsgerät die Mautstellenumfahrung. 60 € haben oder nicht haben... So verlockend 60 € jedoch waren, nach 2 Stunden war man grade mal 180 Kilometer weit gekommen und ich musste was? Na? Richtig aufs Klo. So steuerten wir den Zwischenhalt Naturtoilette an, damit der Hochleistungsnaturtoilettenbenutzer dem Fahrer endlich nicht mehr auf die Nerven gehen konnte.
Wir machten Halt an einem Fluss, der zur Hälfte zugefroren war, das Wasser glasklar.

Es hatte schon etwas von einem Märchenland:



Mit ein paar 10 Kilo-Souvenirs, ging es wieder auf die Straße. Unterwegs fanden wir eine Gendarmerie Nationale und verfuhren uns vor lauter Schreck. Doch der größte Schreck folgte noch: Ich werde nie wieder über die Warnschilder mit jeglichen Tieren am Straßenrand lachen, denn in einer Kurve begegneten wir einem friedlich am Straßenrand grasendem Schaf. Wir hielten neben Liesel an und sie guckte nur blöd. Liesel war leider zu beschäftigt und wir setzten unseren Weg fort. Es wurde immer später und die Sonne ging langsam unter. Der Hunger setzte auch langsam ein. An McDonalds vorbeifahrend, steuerten wir ein seltsames Restaurant in einem Bürokomplex an, dessen Eingang nicht aufspürbar war. Nach 5 Minuten Bibbern, endlich die Erlösung auf dem Hinterhof. Die Karte war natürlich komplett auf französisch und wir verstanden nur Bahnhof. Der Kellner konnte auch kaum Englisch. Aus Sicherheitsgründen bestellte man sich also einen Salat. Dann das Entsetzen: Auf meinem Teller lag Hühnchen. Hühnchenfleisch wäre ja noch verkraftbar gewesen, aber es war Hühnchenleber... Einige Würgereize später, gab ich den halben Teller wieder zurück. Wären wir doch nach Mces gefahren. -__-
Ungesättigt ging es weiter auf den Heimweg. An der Tankstelle kauften wir uns Monster, den billigsten Energydrink den es gab. Das Zeug machte seinen Namen echt alle Ehre. Nach der Hühnchenleber, nun ein Energydrink, der nach Krankenhaus schmeckte. Ginseng mit gefühlten 90 mg Taurin auf 100ml. Die Suppe zog uns die Schuhe aus und so entschloss man sich den Rest in den größten Mülleimer zu werfen. Mitten in einen Kreisverkehr, Hauptsache weg damit. Wenn ich heute Psychosen auslösen möchte, muss ich nur eine Dose Monster kaufen und auf den Tisch stellen. :D Mit Chips versuchten wir den Klostein-Geschmack loszuwerden.
Hinter uns lagen 8 Stunden Fahrt, als wir eine Berg und Talfahrt erreichten. Eingeladen bei Yeti zum Kaffee gurkten wir in 1500 Meter Höhe, im Schnee an der Grenze zur Schweiz, herum. Die Entdeckung von Menschen ist hier ein Wunder gewesen. Vor einigen Stunden noch am Meer, konnte man hier Skier kaufen.
Die Fahrt wurde immer Nervenaufreibender und ich musste wortwörtlich mitfahren, da ich Kurven ansagen musste und die Flora und Fauna am Straßenrand. Bambi -sichtlich vom Fernlicht geblendet - machte eine gute Figur in unserer Real Life-Komödie und landete zum Glück nicht auf der Motorhaube.
Die Schnauze voll von den Kurven, stellen wir wieder die Autobahnen ein. Nächste Autobahn in 30 Kilometern. -__- Diesen Abschnitt erreichten wir mühselig mit Zwischenhalt und Augenpause.
Es folgten noch ca. 2 Stunden Folter und Kreditkartenprobleme an der Mautstelle, bis wir in Straßburg angekommen waren. 
Mit Augenringen wie Schlauchbooten, endlich im Hotel angekommen, platze uns das Einladende wortwörtlich schon an der Zimmertür in's Auge. Absteige hin oder her, wir wollten einfach nur pennen...
Am nächsten Morgen flanierten wir noch etwas durch die entzückende Innenstadt und ich bekam meinen obligatorischen Ortsmagneten für die Wand, eine Kochschürze mit weißen Punkten auf rot und entdeckte meine zukünftige Behausung. Ein denkmalgeschütztes Häuschen, ganz rustikal über 4 Etagen, mit niedrigen, kleinen Räumen und alles mit hellem Holz vertäfelt. ♥♥♥ Einfach den Ladenbesitzer rausschmeißen und einziehen. :D
Ziemlich Sorgenfrei ging es dann noch die restlichen 4 Stunden auf der Autobahn weiter. Dann endlich, nach 2 Tagen: Zurück im kalten, grauem Ruhrgebiet mit seinem einwandfreiem Regenwetter. D:
So viel Spaß und Erlebnis so eine Autoreise ja mit sich bringt,

ICH WILL ZURÜCK ! :D



Donnerstag, 3. Februar 2011

MIDEM 2011: Part 2

Ich habe schon fast wieder vergessen, was alles so speziell passiert ist, versuche mich aber zu entsinnen.

Tag 3: Ich habe es als Frau kaum über das Herz gebracht mir ein neues Kleid, zwecks Kleidermangel, zu kaufen. :P So ging es also neu gestriegelt mit neuem Dress auf die Messe. Neben einigen Gesprächen und Verabredungen, lockte es uns bei so viel Sonnenschein, wieder einmal mehr nach draußen. Lediglich die Werbekugelschreiberjagd entband einem der Sonne.
Die Eindrücke, sowohl von Messe als auch von der Umgebung sind nur schwer so gut zu erklären, deswegen plane ich ein Messevideo, wo man die Impressionen wohl am besten auffangen kann.

Tag Vier, den spar ich mir. :P

Mittwoch, 2. Februar 2011

Lob des Tages

Mein dankender Lob geht heute an die Firma "Franconia chocolat", 
die es mir erlaubt, laktosefreie Schokolade nicht nur in der Geschmacksrichtung 
"mir zieht es vor Bitterkeit alles zusammen" zu essen.

Und jetzt genieße ich mein Stück Nusscreme-Schokolade. ♥

Dienstag, 1. Februar 2011

MIDEM 2011: Part 1

Tag 1: Man wacht auf und es scheint einen die Sonne in's Gesicht. Ist das nicht der Traum, so aus dem Traum zu erwachen? Von einem Traum in den nächsten. Die Strapazen von gestern haben tiefe Furchen, in vorm von Augenlappen in der Dimenson von Kinderschaukeln, in das Gesicht gezeichnet.
Don't worry, be happy! Beim öffnen der Tasche gleich der nächste Schock: Zwei Kleidungstücke fehlten. Für die Frau quasi der Super-GAU. Hätte man jetzt nicht noch das Geld vergessen...
Mit total angekratzter Laune ging es dann auf zum fröhlichen Parkplatzgesuche in der Innenstadt von Cannes. Und am Ende landet man doch wieder im teuren Parkhaus. Der erste Messetag verlief dann trotzdem noch sehr gut und angenehm, sodass man am Ende des Tages, wie ein Besoffener vor lauter Fußschmerzen, zum Auto wanken konnte. Aber so sind die Damen nun mal: Ziehen die hohen Schuhe an, obwohl sie wissen, dass sie nach 9 Stunden nur noch Kartoffelpüree wieder herausholen werden. Dann rief wirklich nur noch das Bett nach einem.
Tag 2: Die Füße waren immer noch nicht erholt, aber dafür ging es einem körperlich und geistlich etwas besser. Gefrühstückt wurde draußen auf der Terrasse im Sonnenschein.
Die Motivation auf der Messe, ließ aber an diesem Tag etwas zu wünschen übrig und so erledigte man die meisten Arbeiten dann doch lieber draußen.

Hier ein kleiner Eindruck zur Aussicht, direkt vor dem Messeeingang: