Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.


Sonntag, 29. Mai 2011

Neue Statusnachricht posten:



Wir sollten nicht nur Statusnachrichten teilen, sondern die wahre emotionale Lebensfreude.
©Gothfrosch

Samstag, 28. Mai 2011

Die Erde wird nass

Dieses Bild ist nicht von mir, sondern von Michael Bücker!


Ich stehe im Regen.
Von meinen Haarspitzen fallen dicke Tropfen.
Meine Kleidung ist bis auf das Tiefste durchnässt.
Über meinen Kopf tobt ein Sommergewitter.
Über meine nackten Füße arbeitet sich das Wasser, wie in einer Regenrinne.
Ich breite meine Arme aus und sammle das Wasser in meinen Handflächen.
Meine Schminke läuft über meine Wangen und erreicht meinen lächelnden Mund.
Die klare Luft riecht nach nassem Asphalt.
Sie wirkt elektrisiert.
Es sammeln sich einzelne Regentropfen zu Wasserbahnen.
Überall rinnen diese Wasserbahnen über meinen Körper.
Ich schaue in den wolkenbehangenen Himmel und erblicke die vielen Regentropfen, die wie ein Netz herunterfallen.

Ein Blitz lässt meine Gestalt aufhellen.
Die Anderen verstecken sich alle in ihren Häusern und schimpfen über das Wetter.
Sie sind undankbar, dass die Witterung den Pflanzen Kraft spendet.
Jeder würde zu mir sagen: “ Du bist verrückt, das ist gefährlich.“
Aber ich kann nun einmal nichts dafür, dass ich die Natur liebe.
Wie eine Mutter ihr Kind und ihr werdet es nie richtig nachvollziehen können.
Regen bringt Leben und das Leben belebt auch mich und meinen Körper.
Das ist die Natur – das ist die natürlichste Wahrheit.




Donnerstag, 12. Mai 2011

Voll leer...

Die Köpfe sind voll mit PINs, Zugangsdaten, Kundennummern und Zahlungserinnerungen.
Die E-Mail-Postfächer voll von Flirtangeboten, Exklusiv-Gewinnen, Reisetipps und Shopping-Angeboten.
Die Herzen sind voll mit Eifersucht, Egoismus, Neid und Selbstüberschätzung.
Die Gesichter voll von Regenwetter und Verschmähung.
Die Terminkalender voll mit Nagelstudio, Flatratesaufen und Gelegenheiten das Geld zu verschwenden.
Die Tragetaschen überfüllt mit Kleidung, Fast Food, Handys, Zigaretten und Schmerztabletten.
Die Köpfe sind leer von Theorien, Träumen, Überlegungen und Ideen.
Den E-Mail-Postfächern fehlen die warmen Worte, Liebesbekenntnisse und fröhliche Nachrichten.
Die Herzen leer von Achtung, Respekt, Nächstenliebe und Wohlwollen.
Den Gesichtern fehlt das Lachen und die strahlenden Augen.
Die Terminkalender dürsten nach Verabredungen, freien Tagen und gemeinnützigen Tätigkeiten.
Die Tragetaschen sind leer von Geschenken, Blumen, Grußkarten, Lutschbonbons und Briefen.

Wenn man seine Augen öffnet, sieht man das auf den Straßen.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Mein Tier des Tages:


♥♥♥
Heute habe ich festgestellt wie sehr ich doch Schafe mag.
Ich kenne 2, sie heißen beide Liesel und rennen immer vor mir weg, wenn ich ihnen zu nahe komme. Ist ja auch ihr gutes Recht, denn ich könnte ihnen ja an die Wäsche wollen. Sie gucken mich immer so richtig schön blöd an, dass ich prompt lachen muss, erst recht wenn sie, trampelig wie sie sind, wegrennen und sich gegenseitig anrempeln.
Schafe sind total friedlich und sorgen schließlich auch dafür, dass wir nicht frieren müssen. 
Für heute ist bei mir "Schaftag".
MÄH.




Dienstag, 10. Mai 2011

Klein, aber oho

Es sind die kleinsten Dinge, die alles komplett verändern können.
Z.B. ist Bruce Willis ohne Glatze nicht mehr DER Bruce Willis. :D

Samstag, 7. Mai 2011

Gleichgewicht des Lebens

Alles was wir in die Umwelt geben ist nicht verloren, es kommt wieder...
Vielleicht nicht heute oder morgen, aber bald.
Sei es die Liebe, die Energie oder das Böse.
Denn das Leben bleibt stehts in einem Gleichgewicht.

© Gothfrosch

Montag, 2. Mai 2011

Schund-Brother, ist das nicht der Große Bruder von Mitten im Leben?



Als ich letztens so nichts ahnend durch die Innenstadt fuhr, grinste mich neben schlechter Plakatwerbung, noch Schlechtere an. (Ich wünsche mir ja insgeheim schon seit längerer Zeit einen Sticker „Scheiß Werbung!“, um meiner Abneigung von Plakatwerbung freien Lauf zu lassen.)
So fuhr ich nüchtern und voll aufnahmefähig durch die Gegend und sah die Hiobsbotschaft auf 2x A0. Big Brother startet wieder. Als wenn das Mitten im Leben von schlechten Schauspielern nicht genügt, muss man jetzt auch noch mitten im Leben sein, von einem Haufen Menschen, die man auf der Straße bestimmt nicht angesprochen hätte, um an ihrem Leben Teil zu haben. Und so folgen wir einem Haufen wild gewordener Affen, die man wie Ratten in einen Käfig steckt und schaut was passiert. Was passiert wohl? Sie vermehren sich, sie streiten sich und sie kämpfen um ihr Territorium.

Was haben uns die gefühlten 850 Staffeln dieser Sendung denn schon gebracht?
Durchaus ganz viele Schlechte Sänger. Darunter: Ein Typ der mit cool düsterem Timbre ein Lied bequatscht, dessen Refrainpassage von der Dame, leider etwas falsch verstanden werden kann: „Ich will nur Dick, für mich…“. Dann waren da noch die 2 ebenfalls harten Kerle, die sich stiefmuttersöhnchenhaft mit ihrer Bruderliebe beschmusten. Nicht zu vergessen: Die etlichen Skandale und eine Quizsendungsmoderatorin, die bei mir einen Wegschaltfinger-Reiz verursacht, ohne etwas sagen zu müssen. Ein Tier mit st? Stirnlappenbasilisk, das weiß doch jeder…

Dass die Sendung vor Einzug in den „Müll-Container“ schon Castings macht, zeigt ganz deutlich, dass für den Affenstall die besten Clowns und Quoten-Idioten gesucht werden. Kaum ist das Dschungelcamp vorüber, geht es genauso subtropisch weiter, nur auf einem unnatürlicheren Territorium. Man hätte eigentlich die Darsteller behalten können, hat ja bei RTL schließlich auch funktioniert. So wäre zumindest das Casting überflüssig gewesen.

Mal ganz nüchtern betrachtet: Wer würde seinem Nachbarn beim Toilettengang, essen und Streit mit seinem Mitmenschen schon gerne folgen? Aber dieser überflüssige Einbruch in die Privatsphäre ist scheinbar gewünscht, so wie Leute bei Autounfällen gaffen, können sie es auch bei diesem  sinngemäßen  Autounfall nicht unterlassen. Und das teilweise 24 Stunden auf Abruf, für die ganz hart Gesottenen, die keine wortwörtliche „Schnarch-Szene“ verpassen möchten.

Und jetzt lärmt es in meinem Hirn: „Große Bruder, du bist immer da…“ Oh Nein, Slatko hatte leider Recht… Und dank Smartphones auch überall immer da, in jeder Handytasche…

Und um gleich nicht etwas an den Kopf zu bekommen, stoppe ich jetzt den Player, der mir zu dokumentarischen Zwecken „Slatko & Jürgen – Großer Bruder“ pene… äh präsentierte. :D