Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.


Dienstag, 5. April 2011

Von der Ironie des Schicksals, die in die Wiege gelegt wurde.

"Wäre alles eine Woche später, zwischen Libyen und Fukushima passiert, hätte sich heute keine Sau mehr dafür interessiert", so urteilte Harald Schmidt über die abgedankte "Lichtgestalt" der Politik.
Ich habe das ganze Thema sehr belächelt und mir wurde wieder einmal bestätigt, dass Wissen käuflich ist, Dummheit aber sichtlich auch.

Es war ein Spießrutenlaufen um das eigene Ansehen und es wurde sich gewunden wie ein Aal und keine Ausrede war anscheinend sicher. Es hat sich jeder über dieses Thema sein Maul zerrissen und jeder hatte plötzlich eine öffentliche, fachliche, fast an eine Doktorarbeit grenzende Meinung. Eigentlich wollte ich mich dem entziehen, aber ein jüngstes Ereignis machte mich nochmal auf das Thema aufmerksam.

Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, der so viele Vornamen hat, wie die Bärchengruppe Kinder, ist ja so richtig durch seine Anti-Fußnoten in die Medien gerutscht. Wenn man das Schlagwort Fußnote in eine Suchmaschine eingibt, dann findet man auf der ersten Seite gleich seinen Namen.


Wie die Ironie des Schicksals es so will, fand ich heute, zwischen all unseren Büchern, folgendes Buch: 
Erschienen 1971 von seinem Opi. Aber anscheinend hat der Knabe nichts gelernt, als er auf dem Oberschenkel seines Großvaters, die Fußnoten dessen Lebens, vorgetragen bekommen hat. :D

Wie der Opa, so nicht der Enkel.
Vom Opa geschrieben, vom Enkel "vergessen".

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