Ich pflanze einen Gedanken,
begieße ihn mit meinen Ideen
und schon bald
trägt mein Baum leckere Früchte.


Montag, 10. Januar 2011

Keine Zeit reloaded. Klappe die 2te.

Beim vorherigen Beitrag habe ich ausführlich meine Zeit als Rentner beschrieben, doch um nicht ganz von meiner Altersklasse abzuschweifen, habe ich noch ein weiteres keine Zeit - Phänomen beobachtet. Seit der verdenglischung der Deutschen Sprache, ist aus zum mitnehmen, der to go-Wahn entstanden und hat bereits unvorstellbare Ausmaße angenommen. Nicht, dass ich etwas gegen einen frischen Kick in der Sprache hätte, aber manche Gedankensprünge wirken schon etwas unüberlegt .Jedenfalls wird nichts mehr vor Ort benutzt, vertilgt, verdrückt oder genossen.

Alles ist to go: Coffee to go. Food to go.  Und man munkelt, dass bereits beim Einkaufen alles to go ist. Aber was ich tatsächlich 2010 noch neu entdeckte: Weihnachtsbäume to go.  Kein Scherz! Leider habe ich mir keinen gekauft, sonst wäre ich wohl gefragt worden. „Zum hier dekorieren, oder zum mitnehmen?“ Grandios, Weihnachtsbäume zum to goen.

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